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3D-Bilder

Dreidimensionale Bilder ziehen den Betrachter sofort in ihren Bann, sei es auf Veranstaltungen, im Ladengeschäft oder auch in den eigenen vier Wänden. Anaglyphenbilder für Rot-Cyan-Brillen haben, trotz der autostereoskopischen Verfahren, nicht von ihrem Reiz verloren und sind relativ leicht umzusetzen. Sie erfordern weder einen exakten Blickwinkel, noch einen bestimmten Abstand zum Betrachter. So können Grafiken auch in großen Formaten kostengünstig hergestellt werden. Rot-Cyan-Brillen können wir Ihnen in größeren Stückzahlen liefern.

Durch die künstliche Erzeugung von Tiefenbildern sind unter bestimmten Bedingungen sogar stereoskopische Darstellungen eines einzelnen Ausgangsbildes möglich.

Lentikularbilder erfordern keine technischen Hilfmittel für die Betrachtung. Mit dieser Technik sind 3D-Bilder oder kurze Animationen bis zu einer bestimmten Größe möglich. Sie sind jedoch sehr viel aufwändiger herzustellen, erfordern eine gründliche Vorbereitung und eine sehr sorgfältige Produktion. Wir experimentieren...

Lentikularbilder - so funktioniert es...

Für 3D-Lentikularbilder werden mehrere Abbildungen aus verschiedenen Perspektiven benötigt. Kurze Animationen oder Morphs erfordern ebenfalls mehrere Einzelbilder z.B. aus Videosequenzen. Die einzelnen Bilder werden mit einer speziellen Software verschachtelt und müssen exakt auf die verwendete Linsenrasterfolie und den beabsichtigten Betrachtungsabstand ausgerichtet werden. Dabei geht es nicht selten um Hundertstel Millimeter.

Mit einem sogenannten Pitchtest muss jedes Druckmaterial exakt auf die Linsenrasterfolie und den beabsichtigten Betrachtungsabstand kalibriert werden. Passen Druck und Linsen nicht exakt zusammen, wird das Bild unbrauchbar.

3D-Lentikularbild aus mehreren Teilbildern. Die maximale Anzahl von Bildern, hängt unter anderem von der Auflösung der verwendeten Linsenrasterfolie, von der Druckauflösung und auch von der Druckqualität ab.

Kurze Animation aus 4 Einzelbildern. Damit der Betrachter die Animation im Vorbeigehen erkennen kann, wurde die Animation in diesem Fall für vertikale Linsenanordnung gemacht. Dieses Verfahren lässt nur wenige Einzelbilder zu, ist nicht für jedes Motiv geeignet und erfordert genaue Kenntnis des Betrachtungsabstands. Horizontale Linsenanordnung hingegen, findet man vorwiegend bei Handheld-Artikeln, wie z.B. Wackelbildern usw.

Vergrößerter Ausschnitt einer Linsenrasterplatte. Unter jeder Linse befindet sich jeweils ein Teil aller verwendeten Einzelbilder. Abhängig von der Anwendung, d. h. 3D oder Animation, sind verschiedene Linsentypen im Einsatz.

Anaglyphenbilder - so funktioniert es

Zwei Aufnahmen werden aus unterschiedlichen Positionen aufgenommen. Daraus wird mit einer Software ein Rot-Cyan-Bild erstellt. Hört sich eigentlich ganz einfach an...

Rot-Cyan-Anaglyphenbild eines irus Dreier-Verbinders. Stereoskopische Darstellungen eignen sich perfekt, um komplexe Formen sofort erkennbar zu machen.

Aus diesen zwei Einzelbildern entsteht später die stereoskopische Darstellung. Damit eine korrekte und für die Augen ermüdungsfreie Darstellung entsteht, müssen bereits bei der Aufnahme viele Dinge beachtet werden.

Anwendungen

Nachfolgend sehen Sie einige Anwendungsbeispiele von Rot-Cyan-Anaglyphenbildern. Zum Betrachten benötigen Sie eine handelsübliche (Ihren Augen zuliebe hochwertige) Rot-Cyan-Brille, die Sie bei verschiedenen Anbietern erwerben können. Bitte klicken oder tippen Sie auf die Bilder für eine vergrößerte Ansicht.

    • Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke in Köln, aufgenommen mit einer 3D-Kamera. Durch die 3D-Darstellung wird die Tiefe der Szene sofort erkennbar.

    • "Brunnen der Lebensfreude" auf dem Universitätsplatz in Rostock. Die Aufnahme von sich bewegenden Objekten ist nur mit zwei synchronisierten Kameras oder einer speziellen 3D-Kamera möglich.

    • Wartender Zug in Köln, aufgenommen mit einer 3D-Kamera. Spiegelungen sind für das Auge oft verwirrend, wecken aber trotzdem das Interesse des Betrachters.

    • Blick in den Ausgang einer Tunnelrutsche, aufgenommen mit einer 3D-Kamera. Die Wasserspritzer bekommen durch die 3D-Ansicht Volumen.

    • Sanierung der Linachtalsperre in den 90er Jahren, entstanden aus zwei seitlich versetzten Einzelaufnahmen. Dank der 3D-Darstellung sind komplexe Strukturen leicht wahrnehmbar. Auch Farbinformationen können, wie in diesem Bild, weitgehend erhalten bleiben, wobei leuchtende Rot- und Grüntöne naturgemäß vermieden werden sollten.

    • Der Mond als Rot-Cyan Anaglyphenbild. Für einen besser erkennbaren 3D-Effekt, wurde der Kontrast der Aufnahme verstärkt. Der 3D-Effekt entsteht durch die natürliche Taumelbewegung (Libration) des Mondes, so sagte man uns... Danke Gerold!

    • Auch grafische Inhalte lassen sich stereoskopisch und effektvoll aufbereiten. Der obere Text scheint sich hinter dem Bildschirm zu befinden, der untere Text ragt scheinbar aus dem Bildschirm heraus. Durch unterschiedliche Perspektiven und Justierung der Einzelbilder, lassen sich freistehende Objekte in der sogenannten "Scheinebene" positionieren.

Tipp: Halten Sie nach dem Betrachten der Bilder Ihre Rot-Cyan Brille ein paar Sekunden spiegelverkehrt vor Ihre Augen. So normalisiert sich die natürliche Farbwahrnehmung etwas schneller.

...wird laufend fortgesetzt und aktualisiert...

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